Was zum Elterngeldantrag gehört und was er kostet
Elterngeld
Hier füllen Sie den Elterngeldantrag in Ihrer Sprache aus. Die Ausfüll- und Übersetzungshilfe kostet 17,90 €; beantragen beide Elternteile, 22,90 €. Am Ende erhalten Sie den vollständig ausgefüllten Antrag, fertig zum Unterschreiben und Abgeben.
Gemeint ist der Ort, an dem Sie gemeldet sind — nicht der Geburtsort des Kindes und nicht der Ort, an dem Sie arbeiten. Wenn Sie im Ausland wohnen, wählen Sie das Bundesland, in dem Sie zuletzt gewohnt haben.
Ihr Fall braucht diese Vordrucke
Automatisch aus Ihren Antworten bestimmt — bevor es ans PDF geht.
Sobald oben Ihr Bundesland steht, erscheint hier der passende Vordruck.
So geht es weiter, wenn alles ausgefüllt ist
Der Antrag wird nicht digital übermittelt. Sie drucken ihn aus, unterschreiben von Hand und reichen ihn selbst bei der Elterngeldstelle ein. Diese Schritte machen Sie selbst — nicht mehr hier am Bildschirm.
Alles ausdrucken
Drucken Sie alle Blätter aus, die Sie hier bekommen: den Antrag auf Elterngeld und jede Anlage. Weißes Papier im Format DIN A4, einseitig bedruckt. Heften Sie nichts zusammen und tackern Sie nichts.
Von Hand unterschreiben
Unterschreiben Sie dort, wo eine Linie für die Unterschrift steht — mit Kugelschreiber, nicht am Bildschirm. Der andere Elternteil unterschreibt ebenfalls. Beantragt er selbst Elterngeld, unterschreibt er auf seinem eigenen Antrag. Beantragt er keines, unterschreibt er auf Ihrem. Damit ist bestätigt, dass er von dem Antrag weiß.
Die Geburtsurkunde im Original beilegen
Für das Elterngeld wird die Geburtsurkunde im Original verlangt, nicht als Kopie. Das Standesamt stellt dafür eine besondere Ausfertigung aus, auf der steht, dass sie für das Elterngeld bestimmt ist. Fragen Sie dort ausdrücklich danach — die Ausfertigung für das Kindergeld ist eine andere. Bei Zwillingen oder Drillingen brauchen Sie für jedes Kind eine.
Blätter weitergeben, die andere ausfüllen
Die Bescheinigung des Arbeitgebers füllen nicht Sie aus. Drucken Sie das Blatt aus und geben Sie es in der Personalabteilung ab — dort, wo auch die Lohnabrechnung gemacht wird. Zurück muss es mit Unterschrift und Firmenstempel. Legen Sie es danach zu Ihrem Antrag.
Nachweise beilegen
Legen Sie die übrigen Nachweise als Kopie bei — Lohnabrechnungen, die Bescheinigung der Krankenkasse über das Mutterschaftsgeld, bei selbständiger Arbeit den Einkommensteuerbescheid. Was Sie nicht brauchen, dürfen Sie schwärzen. Nur die Geburtsurkunde geht im Original mit.
Eine Kopie für sich behalten
Kopieren oder fotografieren Sie den vollständigen Satz, bevor Sie ihn abgeben — auch die Geburtsurkunde, die Sie weggeben. So können Sie später nachsehen, was Sie angegeben haben.
Selbst bei der Elterngeldstelle einreichen
Bringen Sie den Antrag zur zuständigen Elterngeldstelle oder schicken Sie ihn per Post dorthin. Die Stelle heißt in jedem Bundesland anders. In Baden-Württemberg ist es die L-Bank, in Bayern das Zentrum Bayern Familie und Soziales. In Nordrhein-Westfalen ist es der Kreis oder die kreisfreie Stadt. Welche für Sie zuständig ist, finden Sie so: Gehen Sie auf www.familienportal.de und öffnen Sie „Beratung vor Ort“. Wählen Sie unter „Thema“ den Punkt „Elterngeld“ und geben Sie Ihre Postleitzahl ein. Der Antrag wird von hier aus nicht verschickt. Es zählt der Tag, an dem er bei der Stelle ankommt.
Zuständige Stelle suchen
Dafür geht Ihre Postleitzahl an das Familienportal des Bundes. Sonst nichts — kein Name, keine Angaben aus dem Antrag.
Elterngeldstelle
Bitte prüfen Sie Ihre Angaben
Das steht in Ihrem Antrag. Stimmt etwas nicht, ändern Sie es hier — nach dem Kauf ist der Satz fertig.
So sieht das erste Blatt aus
Eine Ansicht zur Kontrolle, mit Wasserzeichen. Nach der Zahlung bekommen Sie den vollständigen Satz als PDF — ohne Wasserzeichen und in voller Schärfe.
Kaufen und herunterladen
Erst wenn alle Angaben vollständig sind, können Sie kaufen.